Wilkommen bei

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Arkivet Friedens- und Menschenrechtszentrum

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Öffnungszeiten im Sommer

Wir begrüßen Sie, unsere Ausstellungen vom 1. Juli bis 12. August zu besuchen. Die Öffnungszeiten sind: Montag - Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr und Sonntags von kl. 13:00 bis 15:00 Uhr. Die Ausstellungen sind auf Norwegisch, Audioguide steht für Deutsch-sprachigen Gäste zur Verfügung.

Unsere Ausstellungen:

Arkivet Geschichte wird durch unsere Dauerausstellung, temporäre und virtuelle Ausstellungen mitgeteilt.

Von ein Tatort zu ein Denkmal:

Stiftelsen Arkivet im ehemaligen Staatsarchiv in Kristiansand im Zweiten Weltkrieg untergebracht war das Hauptquartier der Gestapo in Südnorwegen. In Nazi-Service-Gebäude war ein Symbol für Folter und Menschenverachtung. Heute ist das Haus gefüllt mit Aktivität, die zu einer Gesellschaft mit mehr Raum für die Würde des Menschen, basierend auf Freiheit und Demokratie beitragen.

Selbstmord als einziger Ausweg

Einer von denen, die im Arkiv am schwersten misshandelt wurden, war ohne Zweifel Louis Hogganvik aus Sør-Audnedal. Nach zwei missglückten Selbstmordversuchen gelang es ihm beim dritten Mal sich selbst das Leben zu nehmen. Um die bestialischen Folterungen zu vertuschen, entschied Hauptsturmführer Rudolf Kerner den Toten im Meer, nahe des Leuchtturms Oksøy fyr, zu versenken. Louis Hogganvik bekam ein nasses Grab – sein Körper wurde nie gefunden.

"Der Widerstandskampf endete nicht vor 50 Jahren. Es wird von uns verlangt, dass wir ihn weiterführen, damit sich Menschenverachtung und Rassismus im Angesicht des Feindes, der niemals kapitulierte, nicht ausbreiten. Unsere eigene Gleichgültigkeit."
Paal-Helge Haugen, 1997

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